Gemeinsam wachsen – für alle Generationen

Familien verändern sich ständig. Manchmal reden Eltern und Kinder aneinander vorbei. Oder Großeltern fühlen sich außen vor. Wir begleiten Sie dabei, diese Lücken zu schließen und echte Verbindungen aufzubauen – zwischen Jung und Alt.

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Familienmitglieder verschiedener Generationen beim gemeinsamen Lernen

Was uns unterscheidet

Viele Ansätze konzentrieren sich auf Einzelpersonen. Wir betrachten die ganze Familie als System – mit allen ihren Eigenheiten und Stärken.

Perspektivenwechsel üben

Teenager sehen die Welt anders als ihre Großeltern. Das ist normal. Wir helfen Ihnen, die Sichtweise des anderen nachzuvollziehen, ohne die eigene aufzugeben.

Alltagsnahe Strategien

Keine abstrakten Theorien. Wir arbeiten mit Situationen aus Ihrem Leben – ob es um Hausaufgaben geht, Wochenendplanung oder Entscheidungen über Pflegebedürftigkeit.

Kleine Schritte zählen

Manchmal reicht ein einziges Gespräch, um etwas in Bewegung zu setzen. Wir glauben nicht an sofortige Wunder, sondern an kontinuierliche Verbesserungen.

Multigenerationale Familie im Dialog während einer gemeinsamen Aktivität

Warum Mehrgenerationen-Arbeit?

In den letzten Jahren haben wir beobachtet, dass isolierte Coaching-Ansätze oft an ihre Grenzen stoßen. Ein Teenager entwickelt neue Kommunikationsstrategien – aber zu Hause treffen sie auf alte Muster.

Deshalb beziehen wir alle ein. Eltern, Kinder, manchmal auch Großeltern oder andere Bezugspersonen. Jeder bringt seine Erfahrungen mit. Und alle profitieren davon, wenn die Dynamik sich ändert.

So läuft die Zusammenarbeit ab

Kein starres Schema. Jede Familie ist anders. Trotzdem gibt es Orientierungspunkte.

1

Kennenlerngespräch

Wir hören zu. Was läuft gerade gut? Wo hakt es? Wer möchte dabei sein? Dieses erste Treffen gibt uns ein Gefühl dafür, welche Themen wichtig sind und wie wir ansetzen können.

2

Gemeinsame Zielklärung

Nicht nur die Eltern, auch die Kinder haben Wünsche. Vielleicht will die Tochter mehr Eigenständigkeit, der Vater mehr Respekt, die Oma mehr Einbindung. Wir finden heraus, wo sich diese Bedürfnisse überschneiden.

3

Praktische Umsetzung

Zwischen den Treffen probieren Sie Dinge aus. Neue Gesprächsregeln, andere Abläufe beim Abendessen, vielleicht ein gemeinsames Projekt. Wir besprechen, was funktioniert hat und was noch Anpassung braucht.

4

Langfristige Begleitung

Manche Familien brauchen nur ein paar Sitzungen. Andere möchten über Monate hinweg Unterstützung. Wir passen uns Ihrem Tempo an und bleiben so lange an Ihrer Seite, wie Sie es für sinnvoll halten.

Portrait Friederike Lenhardt

Eine Frage der richtigen Atmosphäre

„Am Anfang war ich skeptisch. Meine Tochter wollte nicht mitkommen, mein Mann dachte, das bringt eh nichts. Aber nach dem ersten Treffen haben wir alle gemerkt: Hier wird nicht bewertet. Hier hört jemand wirklich zu."

So ähnlich klingt es oft, wenn Teilnehmende von ihren ersten Eindrücken berichten. Familien kommen zu uns, weil sie spüren, dass etwas nicht rund läuft. Manchmal sind es große Konflikte, manchmal nur ein diffuses Unbehagen.

Was sich dann verändert, ist weniger spektakulär als gedacht. Es geht nicht darum, alles umzukrempeln. Sondern darum, Raum zu schaffen – für Gespräche, die sonst im Alltag untergehen. Für Perspektiven, die vorher nicht gehört wurden. Und für kleine Experimente, die zeigen: Es geht auch anders.

Friederike Lenhardt Begleiterin für multigenerationale Entwicklung

Bereit für den nächsten Schritt?

Ob Sie erst einmal unverbindlich mehr erfahren möchten oder direkt starten wollen – wir sind für Sie da. Unser nächstes Programm beginnt im September 2025.